Kamera

Neue „immer dabei“-Kamera in der Tasche

Die Sony EX1R ist eine wirklich geniale Videokamera – keine Frage!

Es handelt sich hierbei um eine wirkliche Profikamera, die alle Möglichkeiten des manuellen Eingriffs ermöglicht.

Die Profitechnik hat allerdings auch ihre Nachteile …
So ist die EX-1R recht groß und unhandlich. Beim filmen an belebten Plätzen ist das zwar meist Vorteilhaft, weil man damit auffällt und vergleichsweise selten Menschen einfach so durch’s Bild laufen. Andererseits ist ein unauffälliges arbeiten damit aus eben diesem Grunde nicht möglich.
Aufgrund der Größe ist die Kamera auch nicht wirklich dazu geeignet, sie einfach mal so bei einer Wanderung mitzunehmen, falls es etwas zu filmen geben sollte…
An die Mitnahme bei der Radtour in der Radtasche ist gar nicht zu denken.

Das ist der Grund, weshalb ich noch nach einer „immer dabei“ Videokamera suchte.
Bei der Suche kam ich dann zwangsläufig auch wieder im SONY-Lager vorbei. Dabei schaute ich mir viele Beispielvideos der CX730 an. Eine Kamera mit einem erstklassigen Bildstabilisator, der ein Stativ in den meisten Fällen überflüssig erscheinen lässt.
Vor wenigen Wochen warf SONY nun das neue Modell, die PJ780 auf den Markt.
Ich wagte jetzt einmal den Sprung und stellte die PJ-780 mit in die Tasche.


Foto der Sony PJ780
Zusätzlicher Nutzen dieser Kamera ist die Möglichkeit, bei Veranstaltungen, wie Hochzeiten, Taufen, Kommunion/Konformation nunmehr eine weitere Kamera fest zu positionieren. So sind jetzt die Begleitung der Events mit bis zu vier Kameras möglich!
Durch die verschiedenen Perspektiven gestaltet sich das geschnittene Endergebnis deutlich interessanter.

Der Unterschied zur CX730 ist zum einen der zusätzliche Projektor/Beamer, der im schwenkbaren Display verbaut ist und das neue Mikrofon, das wie aufgesetzt wirkt, dadurch aber zum einen unempfindlicher gegenüber den Sevomotoren der Bildstabilisierung ist, und zum anderen recht einfach durch einen überstülpbaren Fellwindschutz (einer „toten Katze“, oder hier besser „toten Maus“ 😉 ) vor Wind zu schützen ist.

Im Menu zeigt sich mir zuerst der Unterschied, dass ein häufiger Kritikpunkt der CX730 beseitigt wurde und die Tonabteilung der Kamera nun ein manuelles aussteuern erlaubt. Das ist zwar nicht so gelungen, wie bei der EX1R, die dazu Drehregler an der Kamera verbaut hat, aber zumindest besteht nun grundsätzlich die Möglichkeit, an dieser wichtigen Stelle einzugreifen.

Viel anderes hat sich auf den ersten Blick nicht getan. In der nächsten Zeit werde ich mich ein wenig mit der Kamera beschäftigen und sicher auch den einen oder anderen Beispielclip hier einstellen.

Hier dürft ihr erst einmal dem Unboxing der neuen Kamera beiwohnen:

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