Kameratechnik

SONY PJ780 – LowLight-Gain Versuch

Hier ein kleiner Versuch, bei dem ich etwas mit den AGC-Einstellungen herum experimentiert habe.

Mein Fazit aus dem Versuch:
Bis zu einer Verstärkung von +6db (sehr bedingt noch bis +9db) ist das Bild noch durchaus akzeptabel. Darüber wirkt es in meinen Augen übertrieben aufgehellt und wird dann auch schnell verrauscht.

Die Aufnahme entstand mit der PJ 780 auf einem Einbeinstativ und eingeschaltetem Bildstabilisator. Das muss ich in den nächsten Tagen noch einmal genauer untersuchen. Ich habe das Gefühl, man sollte mit dem Monopod lieber auf den Stabi verzichten…


Neue „immer dabei“-Kamera in der Tasche

Die Sony EX1R ist eine wirklich geniale Videokamera – keine Frage!

Es handelt sich hierbei um eine wirkliche Profikamera, die alle Möglichkeiten des manuellen Eingriffs ermöglicht.

Die Profitechnik hat allerdings auch ihre Nachteile …
So ist die EX-1R recht groß und unhandlich. Beim filmen an belebten Plätzen ist das zwar meist Vorteilhaft, weil man damit auffällt und vergleichsweise selten Menschen einfach so durch’s Bild laufen. Andererseits ist ein unauffälliges arbeiten damit aus eben diesem Grunde nicht möglich.
Aufgrund der Größe ist die Kamera auch nicht wirklich dazu geeignet, sie einfach mal so bei einer Wanderung mitzunehmen, falls es etwas zu filmen geben sollte…
An die Mitnahme bei der Radtour in der Radtasche ist gar nicht zu denken.

Das ist der Grund, weshalb ich noch nach einer „immer dabei“ Videokamera suchte.
Bei der Suche kam ich dann zwangsläufig auch wieder im SONY-Lager vorbei. Dabei schaute ich mir viele Beispielvideos der CX730 an. Eine Kamera mit einem erstklassigen Bildstabilisator, der ein Stativ in den meisten Fällen überflüssig erscheinen lässt.
Vor wenigen Wochen warf SONY nun das neue Modell, die PJ780 auf den Markt.
Ich wagte jetzt einmal den Sprung und stellte die PJ-780 mit in die Tasche.


Foto der Sony PJ780
Zusätzlicher Nutzen dieser Kamera ist die Möglichkeit, bei Veranstaltungen, wie Hochzeiten, Taufen, Kommunion/Konformation nunmehr eine weitere Kamera fest zu positionieren. So sind jetzt die Begleitung der Events mit bis zu vier Kameras möglich!
Durch die verschiedenen Perspektiven gestaltet sich das geschnittene Endergebnis deutlich interessanter.

Der Unterschied zur CX730 ist zum einen der zusätzliche Projektor/Beamer, der im schwenkbaren Display verbaut ist und das neue Mikrofon, das wie aufgesetzt wirkt, dadurch aber zum einen unempfindlicher gegenüber den Sevomotoren der Bildstabilisierung ist, und zum anderen recht einfach durch einen überstülpbaren Fellwindschutz (einer „toten Katze“, oder hier besser „toten Maus“ 😉 ) vor Wind zu schützen ist.

Im Menu zeigt sich mir zuerst der Unterschied, dass ein häufiger Kritikpunkt der CX730 beseitigt wurde und die Tonabteilung der Kamera nun ein manuelles aussteuern erlaubt. Das ist zwar nicht so gelungen, wie bei der EX1R, die dazu Drehregler an der Kamera verbaut hat, aber zumindest besteht nun grundsätzlich die Möglichkeit, an dieser wichtigen Stelle einzugreifen.

Viel anderes hat sich auf den ersten Blick nicht getan. In der nächsten Zeit werde ich mich ein wenig mit der Kamera beschäftigen und sicher auch den einen oder anderen Beispielclip hier einstellen.

Hier dürft ihr erst einmal dem Unboxing der neuen Kamera beiwohnen:

SxS zu SD-Adapter

AD 24487.jpgIn den letzten Wochen, das schrieb ich ja bereits in dem „Hochzeitsbeitrag“, wurde insbesondere der Film/Video-Bereich stark aufgestockt.

Die SxS-Speicherkarten für die Sony-Videokamera sind exorbitant teuer. :-(

Die Datensicherheit und Geschwindigkeit dieser Speichermedien ist zwar überragend gut, jedoch im Normalfall in diesem Maße nicht zwingend notwendig.

Das bewegte mich dazu, nach Alternativen zu suchen.

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Do it Yourself VideoRig für die DSLR

Ein Video-Rig für die digitale Spiegelreflex wird auf dem Markt für unglaubliche Preise gehandelt. Schnell werden satte vierstellige Beträge aufgerufen. Ich weiß nicht, ob ich nur zu geizig bin, oder ob die üblichen Preise wirklich unverschämt sind.
Einige Teile sind, zugegeben, recht schwer selbst machbar.
Das Gestell selbst allerdings ist mit wenigen Mitteln und mit ein wenig Phantasie in Eigenregie zu realisieren.

Die einzigen gekauften Komponenten sind das Follow-Focus und der Schnellwechseladapter. Ein Kontrollmonitor wird in Kürze noch dazu kommen.

Hier zeige ich meinen ersten Entwurf eines DSLR-Shoulder-Rig. Als Anregung orientierte ich mich an einer Form, die mir bei der Recherche immer wieder unterkam. So oft gebaut und kopiert, muss diese Konstuktion gewisse Vorzüge bieten. Die Praxis wird es zeigen…

GoPro Hero HD2 – erste Testaufnahmen

Heute war ich das erste Mal mit der GoPro Hero HD 2 unterwegs. Das Ergebnis ist ein wenig gespalten:Teilweise sind die Aufnahmen wirklich sehr gut. So zum Beispiel die Innenaufnahmen, die im Auto entstanden. Sehr klar und Detailreich haben diese Szenen eine wirklich sehr gute Qualität mit durchgehender Schärfe.Bei den Aufnahmen durch die Windschutzscheibe hindurch spiegeln sich die Lüftungsöffnungen im Armaturenbrett auf der Scheibe und stören im Bild. Dazu kann aber selbstredend die Kamera nichts.

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GoPro Hero HD 2 – Unboxing

Schon lange hatte ich eine Action-Kamera für die Realisierung von außergewöhnlichen Perspektiven im Visier. 
Besonders die GoPro-Hero HD hatte mich dabei in der Bildqualität überzeugt.
Jetzt wurde das Nachfolgemodell, die GoPro Hero HD 2 vorgestellt.
Die Firma Calumet war so freundlich, mir ein Outdoor-Set zu einem Vorzugspreis zu überlassen, um auf diesem Blog ein Unboxing- und Testvideo bereitstellen zu können.
Den ersten Teil, das Unboxing wird mit diesem Beitrag gemacht. Ein erster Test wird in wenigen Tagen folgen.

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JPEG oder doch RAW?

AD 18881.jpgSollte man lieber im jpeg-Format fotografieren, oder doch besser im RAW-Format? Diese Frage höre ich von Fotointeressierten oft in meinem Umfeld.

Das JPEG-Format hat Vorteile. Da sei als erster Vorteil erst einmal der deutlich geringere Speicherbedarf. Weiter ist die Handhabung der Dateien einfacher, da sie von eigentlich jedem Grafikprogramm gehandelt werden können. Die Dateien sind eigentlich so, wie sie aus der Kamera kommen, fertig für den Endverbraucher.

Für Gelegenheitsknipser und für 08/15-Situationen ist also das JPEG-Format durchaus geeignet und hat dafür auch seine Berechtigung.
Dagegen hat das RAW-Format entsprechende Nachteile:
– Der erforderliche Speicherbedarf ist ungleich größer.
– Es sind spezielle Programme zum „Entwickeln“ der Dateien notwendig.

Genau hier liegt allerdings auch der eigentliche Vorteil des RAW-Formates. Es handelt sich bei den Daten sozusagen um die Rohdaten aus der Kamera. Aufbereitungen, wie sie sonst in der Kameraelektronik stattfinden, durchlaufen die Dateien normalerweise nicht. Dafür ist man dann später selbst verantwortlich.

So lässt sich die Farbtemperatur später noch vollkommen ohne Qualitätsverlust regulieren. Ebenso sind die Korrekturreserven im RAW-Format erheblich grösser, da erheblich mehr Bildinformationen abgespeichert werden.

Als Beipiel ein Foto, das ich gestern im Rahmen eines Schulkonzertes aufgenommen habe:

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Schulkonzert des Schulchor der Geschwister-Scholl Realschule Plettenberg

AD 19044.jpg Gestern Abend fand nun der erste ernsthafte Einsatz mit der 5D Mk2 statt. In der Aula des Schulzentrum Böddinghausen fand ein Konzert des Schulchors der Geschwister-Scholl Realschule statt. Mangels geeignetem Blitz war ich gezwungen, die Empfindlichkeit der Kamera „empfindlich“ hoch zu schrauben. Ich wählte die Einstellung ISO 6400, was bislang eigentlich ein Garant für eigentlich unbrauchbar verrauschte Fotos war.
Bei der Sichtung am heimischen Computer dagegen, war ich sehr angenehm überrascht, welche Qualität diese Kamera trotz dieser extremen Einstellung noch zu erreichen in der Lage ist.
Das Konzert war übrigens äusserst gelungen – meinen Lob an alle Beteiligten!!!  

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Phottix BG-5D II für CANON EOS 5D Mark II

phottix-2.jpg Heute geht es wieder einmal um einen Batteriegriff.

Ich hatte ja schon vor Jahren, an der damaligen EOS 40D einen Zubehörgriff im Einsatz, mit dem ich sehr zufrieden war.
Das hatte mich dann dazu bewegt, auch für meine EOS 550D auch so einen Griff zu kaufen.
Es handelt sich bei dem Teil um einen Griff von Phottix, zu dem ich vor einiger Zeit ja schon ein Unboxing-Video eingestellt hatte.
Bitte nicht allzusehr lachen beim anschauen – das war eines der ersten Videos, in denen ich selbst auftrat. Bis heute macht auch dieses Teil von einem Fremdanbieter keinerlei Probleme.

Seit ein paar Tagen habe ich ja den Gerätepark um eine Canon EOS 5d Mark II erweitert. Die Anschaffung ist sicher zu einem großem Teil in Idealismus begründet und wird sich wahrscheinlich niemals rechnen – egal, es macht einfach Spass, mit dieser Kamera zu arbeiten.
Für den häufigen Wechsel zwischen Quer- und Hochformat fehlte mir aber sofort beim ersten Kontakt mit der Kameraschon der Zusatzgriff.  

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Die 550D bekommt Gesellschaft

AD 18417.jpgNachdem ich mich von der Canon EOS 40D getrennt hatte und die 550D die einzige Kamera im Haus war, saß bei mir immer das Risiko des Kameraausfalls im Genick. Zugegeben, es ist sehr gering, aber dennoch vorhanden. Während einem Shooting ist zum Beispiel vorletztes Jahr meine damalige EOS 40D mit einem „ERROR 99“ ausgestiegen. Nach einigem Akku dran und Akku ab, sowie Objektivwechsel hin und her verflüchtete sich die Arbeitsunwilligkeit dann nach ca. 15 Minuten wieder – der Schreck und auch die unangenehme, irgendwie hilflose Situation während des Shootings blieb aber.

Gerade Aufträge bei Kunden vor Ort, bei denen ich meine Technik aufwendig heranschaffe und aubaue, sind im Falle eines Kameradefektes fatal. Nicht zuletzt deshalb, weil der Kunde die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter speziell für meinen Einsatz reserviert. Um es kurz zu machen – im Gegensatz zu der 40D hat die EOS 550D ihren Dienst bislang immer getan.

Jetzt sollte aber doch eine Reserve dazu kommen. Ich liebäugelte zuerst mit einer zweiten Kamera des gleichen Modells, entschied mich dann aber doch für ein anderes Modell, um neben der Betriebssicherheit auch den Einsatzbereich zu erweitern.

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