SxS zu SD-Adapter

AD 24487.jpgIn den letzten Wochen, das schrieb ich ja bereits in dem „Hochzeitsbeitrag“, wurde insbesondere der Film/Video-Bereich stark aufgestockt.

Die SxS-Speicherkarten für die Sony-Videokamera sind exorbitant teuer. :-(

Die Datensicherheit und Geschwindigkeit dieser Speichermedien ist zwar überragend gut, jedoch im Normalfall in diesem Maße nicht zwingend notwendig.

Das bewegte mich dazu, nach Alternativen zu suchen.

Schnell wurde ich bei der Suche fündig. Es gibt Adapter, mit denen handelsübliche Class 10 SDHC-Karten verwendbar sein sollen.

Der originale Sony-Adapter soll laut einigen Aussagen im WEB identisch mit dem, der Fa. Hoodman sein, wobei der Hoodman RAW nur gut die hälfte des original SONY-Teils kostet.

Man ist seinem Geld ja nicht böse – deshalb bestellte ich den Hoodman RAW SD-Card Adapter.

Zuerst fiel mir an dem Teil die etwas friermelige Arretierung der SD-Karte auf. Hier rastet die Karte nicht, wie sonst üblich ein, sondern muss in den Adapter hinein gedrückt und dann mittels einem kleinen, sehr dünnen Kunststoffmechanismus festgeklemmt werden. Wenn man den Adapetr nur mit einer SD-Card verwendet, mag das durchgehen – wenn aber die Karte öfter gewechselt werden soll, wage ich zu bezweifeln, dass diese Mechanik lange durchhält.
Das allein wäre jetzt für mich kein Grund gewesen, den Hoodman-Adapter abzulehnen. Viel schwerwiegender war, dass übliche, aktuelle Speicherkarten nicht erkannt wurden.
So kaufte ich zwei neue 32GB SanDisk (Class 10) Karten, davon eine SanDisk Extreme SDHC UHS-I, die die Kamera mit einem „Media restore error“ quittierte. Die Restore-Funktion der Kamera war dabei nicht aktiv, wodurch die Karten in der Sony-Videokamera nicht verwendbar waren – schade.
Lediglich eine alte 16GB Class 6 Karte wurde erkannt. Allerdings reicht bei dieser die mögliche Geschwindigkeit nicht aus, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

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Meine Entscheidung konnte deshalb nur lauten deshalb: Zurückschicken!
Zeitgleich mit dem Zurücksenden habe ich dann doch das Originateil von SONY geordert.

Überraschung:
Die SD-Card rastet, wie allerorts üblich, in dem Adapter ein.
Nach einstecken des Adapters mit der SD-Karte wurde diese sofort von der Sony-Videokamera erkannt. Erste Testaufnahmen bei einer Eisenbahn-Oldtimer-Veranstaltung verliefen zur vollsten Zufriedenheit ohne die geringsten Probleme.


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Mein Fazit:
Es muss neben dem Einrastmechanismus auch elektonische Unterschiede zwischen den beiden Adaptern geben. Und wieder einmal bewahrheitet es sich, dass man sich nicht totsparen sollte. Die Einsparung durch die Verwendbarkeit von SD-Karten ist bereits enorm – da kommt es auf ein paar Euros bei dem Adapter oder bei den verwendeten SD-Karten wirklich nicht an. Die Betriebssicherheit ist mir in diesem Fall erheblich wichtiger, als 50 eingesparte Euros.
Ein vielfaches davon wäre beim ersten Ausfall während eines wichtigen Auftrags verloren …

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